Monday, October 12, 2026

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Schnittdarstellung einer GPHS RTG


ELEKTRONIK (Cassini Huygens Mission) :::: Die beiden Massenspeicher (Solid State Recorder, SSR genannt) basierten zum ersten Mal in der Raumfahrtgeschichte nicht auf Magnetbändern, sondern auf DRAM-Technik. Gegenüber den Magnetbändern weist die eingesetzte SSD-Architektur unter anderem folgende Vorteile auf:

   höhere Zuverlässigkeit (keine beweglichen Teile),
   simultanes Lesen und Schreiben,
   geringere Zugriffszeiten,
   höhere Datenraten,
   geringerer Energiebedarf und
   kein Erzeugen von Drehmomenten und 
   damit keine speicherbedingte Rotation der Sonde.

Daisy Dobrijevic joined SPACE.com in February 2022, having previously worked as a staff writer for ALL ABOUT SPACE magazine. She completed an editorial internship with BBC Sky @ Night Magazine and worked @ the National Space Centre, communicating space science to the public.

Daisy holds a PhD in plant physiology and a Master's in Environmental Science. Based in Nottingham (UK) she covers all things space, with a special focus on solar activity and space weather. She also has a keen interest in astrotourism and is always on the lookout for the next northern lights adventure.

She will be a guest speaker aboard HX's Solar Eclipse Expedition in August 2026 and will join Hurtigruten as an onboard astronomer for a northern lights sailing in January 2027.

Source :::: SPACE.com

Elemente der Elektronik

Cassini Huygens Mission

Die beiden wichtigsten Elemente der Elektronik waren die zwei Halbleiter-Massenspeicher und der Engineering Flight Computer (EFC) der Firma IBM, der für alle Steuerungsaufgaben innerhalb der Sonde zuständig war. Er verfügte über insgesamt 58 Mikroprozessoren, darunter einen vom Typ MIL-STD-1750A.

MIL-STD-1750A (kurz 1750A)

bezeichnet eine US-amerikanische Normierung, die eine 16-Bit-Befehlssatzarchitektur (Instruction Set Architecture, ISA) für mikroprozessorgesteuerte Systeme in der Avionik, der Luft- und Raumfahrt sowie in militärischen Waffensystemen standardisiert. Die Norm wurde am 2. Juli 1980 vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten unter Federführung der United States Air Force (USAF) verabschiedet. Im Unterschied zu kommerziellen Halbleiterentwicklungen wie dem Intel 8086 oder Motorola 68000 legte MIL-STD-1750A kein konkretes physikalisches Chipdesign fest, sondern definierte ausschließlich das funktionale Programmiermodell, die Registerstruktur, das Speicher- und Interruptverhalten sowie die mathematischen Operationen. Dies ermöglichte es zahlreichen Halbleiterherstellern, zueinander softwarekompatible, aber technologisch grundlegend unterschiedliche Prozessoren – insbesondere für den Einsatz unter extremen Strahlungs- und Temperaturbedingungen – zu fertigen.



Der MIL-STD-1750A Prozessor kam bereits in mehreren Militärsystemen (u. a. Northrop B-2, General Dynamics F-16 und Hughes AH-64) zum Einsatz und wurde das erste Mal für eine Raumfahrtmission genutzt. Er basiert auf einer 16-Bit-Architektur, weist eine Rechenleistung von 1,7 MIPS auf und verfügt intern über 8 kbit Speicher. Der Arbeitsspeicher des EFC war 32 Mbit groß und bestand aus SRAM-Speicherzellen, die gegenüber konventionellen SDRAM-Zellen zwar wesentlich weniger Kapazität aufweisen, jedoch strahlungsresistenter sind..

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Sincerly, Vladimir Gvozden
Hannover, Germany, 12.10.2026
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