John Archibald Wheeler (9. Juli 1911 – 13. April 2008) war ein einflussreicher US-amerikanischer theoretischer Physiker. Er trug maßgeblich zur Wiederbelebung der Allgemeinen Relativitätstheorie in den USA bei und prägte zahlreiche zentrale Begriffe der modernen Physik.
Wichtigste Beiträge und Begriffe
• Schwarze Löcher & Wurmlöcher: Wheeler prägte die heute gebräuchlichen Namen für das Schwarze Loch (black hole) und das Wurmloch (wormhole) sowie Begriffe wie Quantenschaum (quantum foam) und Geonen
• Kernphysik: 1939 entwickelte er gemeinsam mit Niels Bohr ein grundlegendes theoretisches Modell zur Kernspaltung (insbesondere bezüglich Uran-235 und Plutonium-239).
• Manhattan-Projekt: Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er am Manhattan-Projekt (u. a. am Chicago Metallurgical Laboratory und der Hanford Site).
• It from Bit: Seine späte philosophisch-physikalische Hypothese besagt, dass die gesamte physische Realität (It) im Kern aus Information bzw. binären Entscheidungen (Bit) entsteht.
• Partizipatorisches Universum: Wheeler vertrat die Idee, dass der Beobachter in der Quantenmechanik eine fundamentale Rolle spielt und die Wirklichkeit durch den Akt der Messung mitgestaltet.

.jpg)

%201948.jpg)
.jpg)
.png)
%201948.jpg)