Monday, January 23, 2017

Seven Gifts From Heaven = S.G.F.H. = X.P.

“We ourselves may be loved only for a brief time… Even so, that will suffice… There is a land for the living and there is a land for the dead…” 
-- Thornton Wilder
1.) 千葉県  
2.) 群馬県  
3.) 茨城県  
4.)     神奈川県   
5.)           埼玉県            
  6.)                    栃木県                       
7.)                           東京都                             
Sir Benjamin Fulford, Grand Duke of 関東地方, presents his weekly update:

The Mummies of Ürümchi
Autor/en:Elizabeth Wayland Barber
Verlag:W.W.Norton & Company Ltd
Erschienen:New York - London 1999
Seiten:240
Ausgabe:Hardbound
Preis:£ 25
ISBN:0-393-04521-8
Kommentar:M. Buddeberg, Juli 1999

Besprechung:
Der Titel "Die Mumien von Urumqi" läßt es nicht vermuten: Es handelt sich hier um ein Textilbuch. Doch davon später. "Die Mumien von Urumqi" ist zunächst ein Wissenschaftskrimi, wie er spannender, besser recherchiert und lebendiger geschrieben nicht sein könnte. Es begann im April 1994 als das amerikanische "Discover Magazine" spektakuläre Bilder von uralten Mumien veröffentlichte, Mumien mit eindrucksvollen, sprechenden Gesichtern, ein bärtiger Mann, eine schöne Frau, kunstvoll gewickelte Babys, alle gekleidet in farbenfrohe, gut erhaltene Gewänder. Gefunden hatte man die Mumien an verschiedenen Orten des Tarim-Beckens, in den Wüsten von chinesisch Turkestan, der heutigen autonomen uigurischen Volksrepublik Xiniang. Diese 3000 bis 4000 Jahre alten Mumien bergen ein aufregendes Geheimnis, sind es doch keine Chinesen, auch keine Mongolen, wie man erwarten könnte, sondern offensichtlich Menschen aus Europa, vermutlich aus dem Kaukasus. Sie sind groß, der Mann knappe zwei Meter, die Frauen kaum kleiner, lange Nasen, blond, bärtig, wohl blauäugig. Was hatten diese Kaukasier im Herzen von Asien zu suchen? Woher kamen sie? Welche Sprache sprachen sie? Warum starben sie? Was hat ihre Körper so gut erhalten? Fragen, denen die Autorin in einer fakultätsübergreifenden Untersuchung nachgeht. Historische Fakten, archäologische Daten, linguistische Überlegungen werden in wissenschaftlicher Manier aber sprachlich souverän und locker zusammengefügt und am Ende steht eine These, die wir wohl nachvollziehen können. Auch dazu später. Besonders lesenswert und spannend wird das Buch durch die vielen Ausblicke, Parallelen und Vergleiche: Wir finden durchaus kritische Anmerkungen zur Radiokarbonmethode der Altersbestimmung, lesen über das große geographische Phänomen der Region, den wandernden See Lop Nor, erfahren etwas über die Gefahren für Mumien in einem Museum in chinesisch Turkestan: Pilze, Motten und Mikroben, begleiten die frühen Forschungsreisenden Sven Hedin, Sir Aurel Stein und Folke Bergman, die ebenfalls schon Mumien gefunden hatten, sie aber an Ort und Stelle lassen mußten und werden schließlich über unbekannte Details und Ergebnisse sowjetisch-archäologischer Forschung vor der großen politischen Wende informiert. Aber Elizabeth Barber wäre nicht eine anerkannte Wissenschaftlerin für frühe Textilien, wenn nicht in diesem Bereich ein Schwerpunkt dieser Publikation zu finden wäre. Das liegt nahe, denn die Gewänder und textilen Grabbeigaben gehören zum Schönsten und zugleich Geheimnisvollsten dieser Entdeckungen. Während die etwa zeitgleichen ägyptischen Mumien schlichtes weißes Leinen bevorzugten, kleideten sich die Bewohner des Tarim-Beckens damals in farbenfrohe Gewänder, beherrschten bereits komplizierte Web- und Dekorationstechniken, liebten phantasievolle Kopfbedeckungen, hatten also bereits eine hohe Textilkultur, die sie wohl nach Zentralasien mitgebracht hatten. Die Konstruktion der Kleidung, die Stoffe, ihre Webtechnik - meist Köperbindung -, die lebhaften Farben und die vermeintliche Beschaffenheit der Webstühle werden genau beschrieben. Zu bedauern ist allein die Sparsamkeit der Abbildungen, die sich auf nur 16 Farbtafeln drängen. Immerhin, der Faszination des Schönsten aller Textilien, eines in Brokattechnik ausgeführten Gewebes mit verschiedenfarbigen Argali-Schafen mit großen geschwungenen Hörnern und leuchtend blauen Augen, kann sich wohl niemand entziehen. Natürlich sind die Textilien ein wichtiger Baustein bei der Theorie über die Herkunft der Mumien, ergeben sich doch erstaunliche Parallelen zu den ältesten europäischen Textilfunden aus der frühen Hallstattkultur. Diese Parallelen lassen auf gemeinsames indogermanisches Herkommen der prähistorischen Kelten und der prähistorischen Bewohner der Wüsten von Loulan schließen. Untermauert wird diese These durch den berühmten Textilfund von Hami, einem Ort in der Wüste Gobi. Dort fand man uralte Stoffe in der Webtechnik und mit den Mustern schottischer Quilts. So liegt denn der Schluß nahe, daß das geheimnisvolle blonde und blauäugige Volk in Zentralasien tokharisch gesprochen hat, eine bis vor kurzem komplett unbekannte und längst ausgestorbene indoeuropäische Sprache, deren schriftliche Zeugnisse unlängst in der nämlichen Region gefunden wurden. Das Buch ist ein glänzend geschriebener Bericht über eine alte, exotische und fast vergessene Welt und ihre faszinierenden Textilien.

"The demons are lose. Come, Isegrim, let's call the wolves and walk away for a while. I know some nice place in an enchanted forest, with mountains and a blue lake with crystal clear water. We'll meet old friends there. We'll come back when the demon's dance is over. Then, maybe, you and I will be understood."

Reynke Vosz de olde
Rostock Anno Domini 1539
Reynke de vos
Lübeck Anno Domini 1498
Van den vos Reynaerde
Dycksche Handschrift, um 1375
@Universitäts- und Landesbibliothek Münster
https://de.wikipedia.org/wiki/Reynke_de_vos
Encyclopædia Britannica
Reynard The Fox, hero of several medivial...


European paleolithic tent & Scandinavian studies

L’histoire européenne
Une tente paléolithique
Carte simplifiée des plus grandes cultures de l’« Europe ancienne » de la fin du IVe millénaire av. n.e. En vert la culture des vases à entonnoir (TRB). En bleu, la culture rubanée, à céramique linéaire (LBK). En orange, la culture de Lengyel, en violet, la culture Vinča, en rouge, culture de Cucuteni-Trypillia et en jaune, la partie occidentale de la culture Yamna.
+
Wir sind MotiviertStudiert!
Geschichte B.A. + Geschichtswissenschaften M.A.
Das Historische Institut der Universität Greifswald ist 1863 als erstes in Preußen und als viertes in Deutschland gegründet worden. Hier haben national wie international angesehene Wissenschaftler gelehrt und geforscht und den Grundstein für das heutige Profil des Instituts gelegt, das in großem Maße zur Attraktivität des Geschichtsstudiums in Greifswald beiträgt.
Nordische/Nordgermanische/Skandinavische Philologie
Nordeuropa-Studien/Nordistik/Skandinavistik
Die Skandinavistik ist die Wissenschaft, die sich mit den skandinavischen Sprachen, den skandinavischen Literaturen und den skandinavischen Gesellschaften insgesamt beschäftigt. In den Nordischen Ländern ist der Begriff Nordistik oder Nordisk filologi üblich, weil der Begriff Skandinavien dort nur Dänemark, Norwegen und Schweden bezeichnet.
Skandinavistik (Bachelor of Arts) @Universität Greifswald
Skandinavistik wird als Fachmodul studiert und kann mit allen anderen B.A.-Fachmodulen kombiniert werden. Im Studium der Skandinavistik erlangen Sie eine hohe Kompetenz in der gewählten skandinavischen Sprache, die sie befähigt, diese sicher in allgemeinsprachlichen mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen anzuwenden. Zusätzlich zur intensiven Ausbildung in der skandinavischen Hauptsprache wird in einem kleineren Modul auch in das Neuisländische eingeführt. Sie erwerben im Studium der Skandinavistik ein skandinavienspezifisches Wissen in den Bereichen Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft sowohl in ihren historischen als auch modernen Dimensionen und die Fähigkeit, darüber wissenschaftlich zu reflektieren. In den Lehrveranstaltungen werden sowohl Themen der Sprach- und Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart als auch deren theoretischer Kontext behandelt. Darüber hinaus ist die Kultur, die Geschichte und Landeskunde insbesondere Dänemarks, Norwegens und Schwedens ein Schwerpunkt des Studiums. Sie sollten ein großes Interesse an fremden Sprachen mitbringen, ergänzt durch den Willen, diese intensiv und beharrlich zu erlernen. Die Freude am Denken, Lesen und Schreiben sollte durch Ihr Interesse am Durchdringen komplexer Sachverhalte und deren mündlicher und schriftlicher Darstellung erweitert werden. Sie sollten gute Englischkenntnisse für das Studium von Fachliteratur mitbringen, darüber hinaus sollten Sie mobil und flexibel sein und Ihre Perspektive auch darin sehen, Ihre Studien vor Ort durch Auslandsaufenthalte zu ergänzen.
😀
For the Love of Wolves@xxftlowxx

Now that Trump is president the real horse trading begins

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