Sunday, September 30, 2012

New Earth=Neue Erde=N.E.=RA=19

Leben in neuer Energie
http://www.new-earth.de

Ingrid Konietzny:

 Vorwort

"Viele reden von einem neuen Zeitalter, von Veränderungen, von neuer Energie. Es ist greifbar, wenn ich mir die Erde anschaue – die Veränderungen sind zu erkennen. Wie plötzlich Systeme in sich zusammen fallen, wie ein vorübergehendes Chaos entsteht, und darin enthalten die Chance zu etwas Neuem.
Allerdings hört sich das meistens nach Konzepten an, sehr theoretisch, doch was heißt das für das Leben hier, in meinem Alltag? Was kann, was will ich ändern? Was soll das heißen, in neuer Energie leben? Was habe ich davon?
So habe ich mich entschlossen, mal aufzuschreiben, wie das aussieht, hier und jetzt. Vielleicht kann es Anregung sein, vielleicht kann ich damit Fragen beantworten.
Es sind keine detaillierten Erklärungen, es ist eine Zusammenfassung, und wer mehr über die einzelnen Punkte wissen möchte, kann sich gerne bei mir informieren.

Zuerst – was ist leben in der alten Energie?

Leben, so wie wir es kennen, hier, war im Raum der Dualität, was heißt, das es Gegenpole gibt, in allem. Diese Spaltung haben wir vollzogen um eben den Raum zu schaffen, uns zu erfahren, in der Spiegelung und Reflektion durch unsere Umwelt. Es war der Raum zwischen Licht und Dunkel, der zu Gut und Böse wurde, und der von einer zwar sehr umfassenden, jedoch begrenzten Menge Energie begleitet war. Es war eine bestimmte Menge davon da, für jeden, und so kam es dazu, das diejenigen, die mehr haben wollten, begannen, diese Energie von anderen zu stehlen. Die Absicht war, so viel Energie wie möglich zu bekommen, um nach Hause zurück zu kommen, in das, was wir Paradies nennen. Das hat nicht funktioniert, und so kam es zum immer tiefer Eintauchen in die Erfahrungen, in unsere eigene Tiefe, die zu Abgründen wurden, oberflächlich betrachtet. Doch alles das half uns im Verständnis unseres Selbst, und nun beginnen wir mit dem, was Aufstieg genannt wird, und letztlich einfach einen Umkehrpunkt darstellt. Wir sind lange Zeit immer tiefer eingetaucht, und nun beginnen wir, die Ernte einzubringen, alle unseren Erfahrungen einzusammeln, alles, was wir verschlossen und hinter uns gelassen haben, deponiert haben, zu öffnen, um unsere ganz Weisheit hier herein zu bringen. Und dies erlaubt das einfließen von neuer Energie – die ganz anders ist, als das was wir kennen. Energie ist bisher Schwingung, das ganze Universum ist Schwingung. Neue Energie ist Ausdehnung, und zwar Ausdehnung in jede Richtung, gleichzeitig.
Doch was heißt das nun?

Energie basiert auf Resonanz, die Resonanz in mir. Alles, mit dem ich in Resonanz bin, reagiert auf mich. Das, womit ich nicht in Resonanz bin, reagiert nicht auf mich. So entsteht es, das ein und dieselbe Situation von jedem anders wahrgenommen und interpretiert wird. Was wiederum meistens zu Missverständnissen führt, weil jeder denkt, der andere muss es doch genau so wahrgenommen haben. Und das stimmt nicht. Die Wahrnehmung eines jeden ist geprägt von seinen Erfahrungen, von seiner individuellen Ausrichtung, seiner Resonanz. Alte Energie ist Spiegelung, und ein fortwährendes duplizieren.
Neue Energie ist da nun ganz anders. Sie dupliziert nichts, was praktisch heißt, es gibt keine Wiederholung. Alte Energie ließ Wiederholungen zu, die waren sogar der Grundstock der Wissenschaften. Es ging immer um wiederholbare Abläufe. In neuer Energie gibt es keine Wiederholungen, weil es keine Regeln gibt. Die Wissenschaft stellt derartiges ja schon fest, hat jedoch noch keine Erklärung dafür, warum die Abläufe bei Versuchen so unterschiedlich sind, Teilchen auf einander reagieren, die offensichtlich nichts miteinander zu tun haben, oder nicht reagieren, wenn sie sollten. Und für mich heißt das, das etwas, was ich erfahren habe, sich nicht wiederholt.
Damit ist für Verwirrung gesorgt, meistens. Weil wir die alten Muster suchen und nicht mehr finden. Weil alte Energie immer ein entweder – oder war, und neue Energie ist sowohl – als auch. Neue Energie vereint die Pole, bzw. hat diese Trennung nicht mehr, lässt sich deshalb nicht in Schubladen einordnen, und folgt deshalb auch nicht irgendwelchen Bahnen, wie das bisher der Fall war.
Um nun mit dieser neuen Energie umgehen zu können, sollten wir wissen, was für Grundlagen notwendig sind. Da die alten Vorgehensweisen nichts mehr bewirken, stellt sich die Frage, wie nun?

Und diese Veränderungen habe ich zusammen gefasst, jedenfalls so weit ich sie bisher kenne.


Dualität, feminin und maskulin

Anfangen möchte ich mit der Teilung, der Dualität, die ja auch in uns herrscht. Wir haben mit dieser Dualität auch die Trennung in feminin und maskulin vollzogen, was nicht generell weiblich und männlich heißt. Feminin und maskulin geht weit über das hinaus, was weiblich und männlich ist, hier. Die feminine Energie ist die gebärende, und damit schöpferische, die kreative und nährende. Maskuline Energie ist die unterstützende, bewahrende, festigende Energie und die letzten Jahrtausende die unterdrückende und dominierende Energie gewesen, was zu einem Ungleichgewicht geführt hat. Darin liegt kein Fehler, es war so gewollt, von beiden Teilen. Da sich die Pole der Dualität nun wieder vereinigt haben, gehört dazu, auch die Anteile in uns wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu muss man wissen, das jeder Mensch beides zu gleichen Anteilen ist, feminin und maskulin, das wir in unserem ursprünglichen Wesen kein Geschlecht haben. Also sind Wesen, die einen weiblichen Körper gewählt haben, auch maskulin, und diejenigen, die einen männlichen Körper gewählt haben, genau so auch feminin. Und es gibt durchaus weibliche Körper die eine mehr maskuline Energie in sich tragen, genau so wie männliche Körper mit mehr femininer Prägung, was aber auch nichts mit schwul oder dergleichen zu tun haben muss. Überhaupt geht es in der neuen Energie gar nicht mehr darum ob Mann – Frau liebt oder Mann – Mann oder Frau – Frau, weil, wenn wir begriffen haben, das wir alles zu gleichen Teilen sind, dann heben sich diese Gegensätze eh auf. Wenn die Menschen einmal verstanden haben das jeder alles in sich trägt spielt es keine Rolle mehr mit wem ich meine Liebe teile. Zur Zeit allerdings geht es vorrangig darum, die Anteile in mir wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sie beide anzuerkennen und anzunehmen, es zu erlauben, das sich dieses Gleichgewicht wieder herstellen darf. Viele der Probleme der Geschlechter sind aus diesem Ungleichgewicht heraus entstanden. Wenn wir nun für uns selbst wieder ins Gleichgewicht kommen, lösen sich damit auch die darauf basierenden Probleme auf. Von daher sehe ich es als durchaus erstrebenswert an, mich selbst in dieses Gleichgewicht meiner Anteile zu bringen.


Sich selbst annehmen – Selbstliebe

Als weiterer Punkt kommt hinzu, mich selbst anzunehmen, und zwar völlig. Ein großer Brocken. Weil wir so gerne an uns selbst herummäkeln, weil wir mit uns selbst unzufrieden sind. Weil wir glauben, wir müssten irgend welchen Vorgaben entsprechen. Ob es dabei um das Aussehen geht, um das Gewicht, um Jugendlichkeit, oder um Fähigkeiten, die wir meinen, haben zu müssen. Nichts davon ist wahr. Es ist einzig unser eigener Glaube, der uns in diese Falle tappen lässt. Wir glauben, wir müssten schlank sein, wir glauben wir müssten jugendlich sein, wir glauben wir müssten fit sein, wir glauben wir müssten lieb sein, wir glauben wir müssten fleißig sein, und diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Wir haben angenommen, das es so ist. Und damit kommen viele Probleme, weil wir zum Teil ganz einfach nicht so sind, oder es auch nicht sein wollen. Und weil wir ahnen, das es da etwas anderes gibt, und das ist : mich selbst annehmen so wie ich bin, mit allem, und mich selbst ehren und lieben.
Wofür sollte ich mich ehren? Zum Beispiel nicht dafür, ein freundlicher, „guter“ Mensch zu sein, sondern dafür, überhaupt den Mut gehabt zu haben, hier her auf die Erde zu kommen, um diese Erfahrungen zu machen. Weil wir diese Erfahrungen für alle, und auch für Alles-Was-Ist machen, für die Einheit, aus der wir kommen, weil es darum geht, zu erfahren wer wir sind. Und alle „Engel“ oder auch nicht-verkörperten Wesen sind voller Ehre für uns, und sie urteilen nicht über uns. Was wir allerdings machen, und damit sehen wir nicht mehr worum es hier eigentlich geht. Doch dazu später mehr.
Und wofür sollte ich mich selbst lieben? Viele glauben, sie müssten bestimmt Vorgaben erfüllen, um liebens-wert zu sein. Doch Liebe hat keine Bedingungen, wahre Liebe hat keine Bedingungen. Wenn solche da sind, ist es keine Liebe, sondern ein manipulieren, ein Energie klauen, ein benutzen.
Liebe ist die Essenz allen Seins, das Universum basiert auf Liebe, die Erde basiert auf Liebe. Liebe kann und braucht sich niemand verdienen, denn Liebe ist genau so die Essenz unseres Seins. Und wir sollten sie annehmen, uns selbst annehmen, mit allem was zu uns gehört. Selbstliebe ist Ausstrahlung, und hat nichts mit Egoismus zu tun. Egoismus bezeichnet das Leben auf Kosten anderer. Selbstliebe ist das Verständnis, das ich in Ordnung bin, genau so wie ich bin, das ich von anderen keine Bestätigung dafür brauche, das ich von anderen keine Liebe brauche, und die Betonung liegt hier auf brauchen. Den das würde einen Mangel ausdrücken. Und das ist, was wir lange gemacht, angeschaut, erfahren haben: wir haben uns der Liebe in uns verschlossen und sie im Außen gesucht, von anderen, wir meinten, sie von da her bekommen zu müssen. Dabei geht es hierbei um Energie, Nahrung zu bekommen. Es entstand auch aus dem Ungleichgewicht der femininen und maskulinen Energien in uns. Doch jetzt finden wir zurück zu unserer Essenz, zu der unendlichen Liebe in uns, die ein wahrlich unerschöpflicher Quell ist, wenn ich es zulasse. Und das ist die Quelle der Nahrung in der neuen Energie. Und diese Liebe in mir kann ich mit allen teilen, doch ich brauche sie nicht von anderen, und damit hört das suchen auf, hören all die Beziehungsdramen auf, und das verletzt werden dadurch. Wenn ich mich selbst liebe, kann mich ein anderer nicht mehr verletzen. Weil ich weiß, was ich von mir selbst halte, weil ich mich liebe, weil ich mich nicht verurteile, sondern annehme wie ich bin.




Kein Urteilen

Eine der großen Hürden hier ist auch das Urteilen. Urteilen darüber was richtig und falsch ist, was passend und unpassend ist. Auch dies ist tief in uns verankert, wir be- und verurteilen laufend. Dabei, wenn wir genau hinsehen, sind die Ansichten äußerst verschieden, in den Kulturen, in den Jahrhunderten gab es einen dauernden Wandel in der Ansicht was richtig und falsch ist. Die Religionen verkünden ihre Meinung, was so viele beeinflusst, die Moral der Menschen lässt sie glauben, zu wissen was richtig und falsch ist. Und doch ist dieses richtig und falsch nur eine Illusion. Es sind die Pole der Dualität, die wir erfahren haben, denn wie sollte ich Licht erkennen, wenn ich die Dunkelheit nicht kenne. Wie sollte ich liebevoll erkennen, wenn ich lieblos nicht kenne. Wie sollte ich Weichheit erkennen, wenn ich Härte nicht kenne. Wie sollte ich Fürsorge erfahren wenn ich Verlassen sein nicht kenne?
Ich kann das eine nur erfahren wenn ich das andere auch erfahre, und damit ist klar, das wir beide Teile, Pole, gebraucht haben. Und beide Pole sind gleich-wertig, keiner von beiden ist besser als der andere, denn es ging immer darum, uns selbst kennen zu lernen, uns zu erfahren. Ohne Licht gibt es keinen Schatten, ohne Dunkelheit kein Licht. Das war der Weg, den wir beschritten haben. Doch in dieser Zeit jetzt haben wir so unendlich viele Erfahrungen gesammelt, und nun brauchen wir diese Polarität nicht mehr, und damit brauchen wir auch unser Urteil nicht mehr. Damit wird keineswegs dem „Bösen“ Tür und Tor geöffnet. Das sogenannte Böse existiert nur, weil wir glauben das es existiert, da kommt wieder das, was Resonanz ist, zum tragen. So lange ich glaube, das es da etwas gibt das Böse ist, das nur zerstören will, nur schaden will, halte ich es in meinem Leben fest. Wenn ich diese Vorstellung gehen lasse, habe ich keine Resonanz mehr dazu. Und genau so kann zu viel Licht zerstörerisch sein, wie wir wissen. Es ist die Ausgewogenheit, die Balance, die wir brauchen.
Diese Wertungen, das urteilen, ist ein großes Hindernis auf dem Weg in neue Energie. Weil neue Energie diese Polarität nicht mehr hat, sind derartige Urteile unmöglich. Und unnötig. Wenn ich verstanden habe, das alles hier der Erfahrung gedient hat, so schwierig das für manchen sein mag, dann kann ich Urteil und Wertung gehen lassen. Dann kann ich aufhören, das eine als richtig und das andere als falsch zu sehen.
Wir können vieles einfach nicht verstehen, weil wir die Hintergründe nicht kennen, weil wir vergessen haben, für welche Erfahrungen wir in ein Leben gekommen sind, oder warum wir hierher zurück wollten, weil als Beispiel geliebte Menschen hier sind, oder weil wir meinten, das etwas unerledigt geblieben ist. Und mit der Geburt und dem heranwachsen vergessen wir das alles, weil die Schleier in die anderen Bereiche zu dicht waren – denn jetzt lösen sie sich zunehmend auf. So finden wir uns hier wieder und meinen, nun geht es darum hier irgendwie zurecht zu kommen, wir fühlen uns ausgeliefert, meinen wir müssten uns in die Bedingungen hier einpassen. Doch das alles ist Illusion, da diese Bedingungen nicht existieren, jedenfalls niemals in dem Sinne wie Menschen das meinen. Auch wenn du denkst, dafür gibt es viele Beispiele, das es so ist: es stimmt so nicht. Der Ursprung liegt in mir, in jedem selbst, nicht außerhalb von mir.
Das ist der kardinale Fehler in allen Religionen: sie sehen die Ursache in etwas außerhalb von mir, doch etwas derartiges gibt es nicht. Es gibt keine Aufgaben, keine Lektionen – außer die, die wir selbst gewählt haben, bevor wir hier her sind. Sie dienen lediglich der Erfahrung, dem Gefühl. Denn ich verstehe etwas dann, wenn ich fühle, wie es ist. Dann kann ich nachempfinden, dann habe ich Mitgefühl, dann verurteile ich nicht, wenn ich weiß, wie es sich anfühlt. Und das ist der Sinn in solchen Erfahrungen.
Und damit ist jede Erfahrung berechtigt, es gibt keine besseren oder schlechteren Erfahrungen, sie alle dienen nur dem FÜHLEN, denn wir sind von unserem Wesen her fühlende Wesen, und letztlich sind fühlende Energien das, worauf das Universum gebaut ist. Deshalb stoßen wir mit denken, eben auch mit positivem denken, manchmal so schnell an die Grenzen, das es nicht geht, weil unser fühlen in direktem Gegensatz dazu steht. Wahr ist nur, was ich fühle, niemals was ich denke. Ich kann mir vorsagen ich bin gut, doch wenn ich mich zugleich minderwertig fühle, werde ich das niemals ändern. Das Universum reagiert auf das, was wir fühlen, nicht auf das, was wir denken, erst recht nicht, wenn wir uns krampfhaft etwas vorsagen, diese so genannten Affirmationen. Sie waren ein Hilfsmittel der alten Energie, doch neue Energie reagiert nicht auf derartiges. Neue Energie reagiert direkt, sehr viel direkter als wir bisher erlebt haben, und die Basis ist, was ich fühle, in mir. Das benötigt auch Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, es benötigt, mich selbst so zu nehmen, wie ich bin, alles anzuerkennen, alles anzunehmen. Wenn ich nichts mit einem Urteil wie „schlecht“ belege, kann ich alles annehmen. Und niemand außer wir selbst urteilt über uns, keiner, niemals. Gott am allerwenigsten. Auch dies ist ein Irrtum der Religionen. Gott urteilt niemals, und Gott in mir selbst anzunehmen, bedeutet auch, nicht zu urteilen, sondern alles mit liebenden Augen zu sehen, mit Mitgefühl – kein Mitleid – mit völliger Akzeptanz.




Akzeptanz

Völlige Akzeptanz dessen, was ist. Bei jedem, ob ich das bin oder jeder andere. Akzeptanz, was er tut, was er fühlt, was er erfährt. Akzeptanz ist auch die Achtung vor dem anderen, die Achtung vor seinem Weg, den er gewählt hat, egal was es ist, egal was er tut. Es ist seine Erfahrung, und ich kann gar nicht darüber urteilen, weil ich kenne seine Gründe nicht, und er hat sicher gute Gründe dafür gehabt. Völlige Akzeptanz ist das ultimative Mitgefühl, weil darin die Ehre vor dem anderen ist. Akzeptanz betrifft alles, was um mich herum ist. Weil wir alle AUCH GOTT sind, weil wir eben keine „armen Sünder“ sind, die der Gnade Gottes bedürfen Wir bedürfen vor allem unserer eigenen Gnade. Niemand ver-urteilt uns, außer wir selbst. Das ist unnötig und hinderlich, und es untergräbt, was essentiell wichtig ist:




Vertrauen in mich

Vertrauen in mich selbst, völliges Vertrauen. Durch diese Urteile, durch Ansprüche, die ich an mich selbst habe, oder die andere haben, ist das Vertrauen in uns selbst verloren gegangen. Wir vertrauen uns selbst nicht, suchen außerhalb von uns nach Antworten. Da uns eingeredet wurde, wir seien mangelhaft, wir seien nicht so wie wir sein sollten, fällt es uns schwer, dieses Vertrauen in uns wieder zu finden. Und doch ist es möglich, und es ist in dieser Zeit jetzt sehr viel einfacher. Jeder ist ein Schöpfer, jeder ist AUCH GOTT, und jeder ist in der Lage, die Antworten in sich selbst zu finden – und zwar die passenden Antworten für mich, die mir entsprechen, die genau für meinen jetzigen Moment sind. Im Grunde kann ein anderer mir nie die exakten Antworten geben, denn ich bin einzigartig, so wie jeder einzigartig ist und seinen ganz eigenen Weg geht. Andere können Anregung geben, können aufmerksam machen, doch die perfekte Antwort finde ich in mir selbst. Wenn ich meine Unsicherheit in den Hintergrund stelle, wenn ich beginne mir selbst zu vertrauen, dann stellen sich diese Antworten prompt ein. Und sie sind ein Gefühl, und so gerne meldet sich dann der Verstand und redet dagegen. Doch wer sich beobachtet, wer seine Gefühle ernst nimmt, wird schnell feststellen, das das Gefühl immer sehr exakt ist. Wenn mir also etwas schwer fällt, weil mein Gefühl sich dagegen sträubt, doch mein Verstand meint, ich müsste....es wird niemals wirklich passend sein, sondern nur schwierig. Vertrauen beginnt damit, meinem Gefühl zu vertrauen, auch wenn die „logischen Argumente“ anders aussehen. Und mit diesem zunehmenden Vertrauen in mich kommen die Antworten immer klarer. Vertrauen im mich heißt auch, mir zu vertrauen, das alles richtig so ist, auch wenn es äußerlich so aussieht als fällt alles auseinander. Wenn etwas gar nicht so läuft wie ich es will, bedeutet Vertrauen in mich, das ich mich nicht verunsichern lasse, sondern weiß, selbst wenn es momentan verwirrend ist, es ist passend so. Vertrauen in mich ist, zu wissen, das alles zu meinem Besten geschieht, weil ich es für mich erschaffe, erschaffen habe, und in diesem Vertrauen dienen mir alle Energien, weil sie in Resonanz zu meinem Vertrauen in mich sind. In diesem Vertrauen in mich er-lösen sich energetische Knoten, d.h. schwierige Situationen, die mir vielleicht Kopfzerbrechen bereiten könnten, doch wenn ich darauf vertraue, das es in Ordnung so ist, dann ist es das.

Resonanz

Resonanz – darauf basiert das Leben. Resonanz – wie innen, so außen, wie oben, so unten, das schrieb schon Goethe. Um so einfacher ist es, etwas zu ändern:
wenn das Außen die Resonanz auf mich ist, dann brauche ich nur mich zu ändern, und automatisch ändert sich die Resonanz des Außen. Einfaches Prinzip.
Und damit ist genau so klar, das Änderungen im Außen in Wahrheit gar nicht möglich sind.
Ich kann keinen anderen ändern, ich kann meine Mitmenschen nicht ändern. Ich kann mich ändern, meine Ansichten, meine Glaubensmuster, meine Einstellung zu den Dingen, und damit bewirke ich eine sofortige Änderung meiner Umwelt, der Resonanz dazu. Jeder Änderung im außen geht eine Änderung im Inneren voraus, zuweilen auch unbewusst, weil auf anderen Ebenen. Denn wir sind nicht nur das, was ich hier wahrnehme, sondern weit mehr. Wir haben viele Anteile, Aspekte, und das was manche das Höhere Selbst nennen, ich nenne es meine Große Seele. Die Essenz, aus der ich komme, deren Teil ich bin, und die ein Teil von mir ist, sowohl als auch. Und dabei liegt es in meiner Hand, oder besser in meinem Herzen, meiner Große Seele zu erlauben, das wir verschmelzen, das wir EINES werden. Das ich mich dafür öffne, das ich bereit bin das anzunehmen. Im Buch von Kryon, Die Reise nach Hause, ist es der goldene Engel, der Michael symbolisch die Füße wäscht, und Michael, der den Weg nach Hause sucht, ist aufgefordert, das anzunehmen. Und das gilt für uns hier und jetzt auch.
Aspekte

Aus dieser Essenz sind unendlich viele Anteile hervor gegangen, alle voraus gegangenen Leben, und innerhalb dieser wieder die ganzen Erfahrungen, die in diesen Lebenszeiten gemacht wurden. Vorstellen kann ich mir das nicht, brauche ich aber auch nicht. Ich kann es fühlen, wenn ich mich dem öffne. Das bedeutet auch, das außerhalb von dem hier, was ich jetzt wahrnehme, vieles ist, das zu mir gehört, und wenig bewusst ist. Und diese Anteile bewirken auch Veränderungen, in mir, denn in dieser Zeit jetzt, wo ich meine Wahrnehmung ausdehne, in die Bereiche hinein die außerhalb der Erde liegen, öffne ich die Türen, das all diese Teile wieder zusammen finden können. Und das mehr meiner großen Seele hier hereinfließen kann, wenn ich sie in mir willkommen heiße. Manche der Anteile, Aspekte, sind dominant, manchmal versuchen sie, die Zügel in die Hand zu nehmen, und ich wundere mich, was los ist. Hier ist es erforderlich, mir klar zu sein, das ich, das was ich jetzt hier bin, die Zügel in der Hand habe. Das ich mir bewusst bin, das ich DAS Leben bin, das diese Veränderungen hier vollzieht, und das ich somit der Herr in meinem eigenen Haus bin, das ich die Verantwortung habe, letztlich auf allen Ebenen, doch zu erst einmal hier.

Die eigene Verantwortung

Alles hier ist meine Verantwortung, und nicht die eines anderen. In unserem Alltag sieht das meisten gar nicht so aus, ich weiß. Schließlich bin ich lange genug hier, bin tief ins Vergessen eingetaucht um das erfahren zu haben. Sich ausgeliefert fühlen, allem möglichen. Ich hab anerkannt das meine Eltern die Macht hatten, dann meine Lehrer, meine Arbeitgeber. Das die Behörden Macht haben, das Finanzamt, die Polizei, die Ärzte. Alles, was ich getan habe, war : ich habe die Verantwortung und damit die Macht an andere abgegeben. Es ist einfacher, zu sagen: aber ich kann doch gar nicht , weil......., es ist so viel bequemer zu sagen, der Andere ist Schuld, es ist so einfach, Opfer zu sein. Opfer der Umstände, Opfer der Kollegen, der Freunde, der Familie. Aber meine Familie braucht mich doch – Irrtum, du brauchst die Familie, und zwar als Ausrede. Dafür das du nicht kannst, und es ist so bequem und noch dazu gesellschaftlich anerkannt. Oder du bist krank, ein Opfer der Krankheit, du kannst nicht mehr – arbeiten, was auch immer. Der Hintergrund wird immer sein, das du mit dir selbst nicht klar bist, dich nicht traust zu deinen Bedürfnissen zu stehen, oder das du dir selbst damit auf die Bremse trittst, und es ist so viel einfacher, krank zu sein, als zu sagen: so nicht mehr! Das ist nicht was ich wollte, das ist nicht was ich brauche. Opfer sind legalisiert in unserer Gesellschaft.
Doch letztlich gibst du nur die Verantwortung ab, du übernimmst sie nicht selbst. Und – so unbeliebt es sein mag – es gibt keine Ausrede, keine Ausnahme. Du bist der Schöpfer deines Lebens, auch wenn es noch so unbewusst ist, und wenn du anderen oder den Umständen die Macht über dich gibst, dann haben sie die auch, so einfach ist das. Wenn du dich den Behörden ausgeliefert fühlst, dann wird es so sein, weil du es so fühlst, und das ist die Resonanz, die sich dir dann als Erfahrung (oder anders ausgedrückt als Wirklichkeit) zeigt. Du gibst die Verantwortung für dein Leben ab, durch dieses Gefühl, und damit ist es so. Weil alles dem entsprechend darauf reagiert.
Wer sich das Leben mal genau anschaut, sieht, das es niemals gleich ist. Das manche sich alle möglichen Dinge herausnehmen können, und andere für viel weniger gleich mit Sanktionen belegt werden, oder gar bestraft. Und ein anderer lacht blos. Gerechtigkeit? Wie viele jammern über Ungerechtigkeit, doch das stimmt nicht:
das Universum reagiert exakt auf dich, und damit ist klar, das es nur einen einzigen Ort gibt, wo du etwas ändern kannst: dich selbst. Und dazu gehört, die Verantwortung selbst zu übernehmen, auch wenn es Angesichts der momentanen Lage vielleicht sehr herausfordernd ist. Weil du kein Geld hast, weil du krank bist, weil dir irgend ein Unglück widerfahren ist. Und hier brauchst du das nicht-urteilen, die Wertungslosigkeit, hier brauchst du die Gnade dir selbst gegenüber, hier brauchst du die Liebe und das Vertrauen zu dir selbst. Und damit kannst du die Verantwortung übernehmen, und damit kannst du alles ändern. Wie solltest du etwas ändern, wenn du dich nach wie vor etwas anderem ausgeliefert fühlst?
Du bist ein souverändes Schöpferwesen, und ein Schöpfer übernimmt die Verantwortung für seine Schöpfung. Auch wenn sie noch unangenehm ist, weil so empfunden ( wie konnte ich blos! - das kenne ich alles).
Und dies ist ein weiterer wichtig Punkt:


Annehmen was ist. Annehmen überhaupt.

Annehmen – ja, gerne, wenn es das ist was mir gefällt. Doch da vergesse ich, das neue Energie keine Wertung hat, keine Pole, kein gut und schlecht. Also, wie sollte mir neue Energie etwas bringen, wenn ich immer noch unterscheide, in das was ich haben will und was nicht? Annehmen bedeutet in aller Konsequenz, tatsächlich ALLES anzunehmen, und das bedeutet, es willkommen zu heißen. Alles willkommen zu heißen. Dicker Brocken. Und doch so wichtig.
Wenn ich aussortiere, wenn ich sage, das würde mir gefallen, und das nicht, dann begrenze ich, und der Fluss der neuen Energie fließt nur spärlich, wenn überhaupt. Denn neue Energie hat keine Bedingungen, keine Begrenzungen, also kann sie nur da frei fließen, wo ich alles willkommen heiße, eben auch ohne Bewertung, ohne Ausnahme. Und, ja, hier brauche ich mein Vertrauen in mich, in meine Schöpfung, in mein Sein, in meine Liebe für mich. Wissen, das alles, was ich mir erschaffe, auch seinen Sinn hat, selbst wenn ich ihn auf Anhieb nicht erkenne. Meistens kommt das später, sozusagen hinterher, wo ich sehe, oh ja, es war durchaus passend so, selbst wenn es sich im Moment anders präsentiert hat. Annehmen von allem was ist. Darin spiegelt sich wieder die Wertung beiseite zu legen. Nicht mehr zu meinen, dies ist gut, und dies schlecht. Es kann angenehm sein, und unangenehm, aber auch „unangenehm“ kann ich annehmen, und der Witz darin ist, das es sich damit, meiner Erfahrung nach, sofort auflöst. Weil der Druck weg ist, wenn ich es bedingungslos annehme. Bedingungslos heißt, das auch nicht die Bedingung, das es dann weg sein muss, daran geknüpft sein darf. Es ist dann angenommen, wenn ich bestätige, das es eben IST wie es Ist und in Ordnung so.



Keinen Druck ausüben

Druck entsteht nur da, wo ich etwas nicht annehme, wo ich etwas von mir weise, etwas nicht haben will oder unbedingt haben will. Weder das eine noch das andere funktioniert in neuer Energie. Weil alles dies den Fluss stoppt, die Ausdehnung, die ihre eigenen Wege geht ohne wenns´ und abers´. Druck klappte in der alten Energie, bis zu einem gewissen Grad. Wie wir jedoch auch wissen, nur zeitlich begrenzt, weil diese auf Druck basierenden Gebilde irgendwann nachgeben. Druck, Kontrolle, Zwang, all das kann sich nur begrenzt und zeitlich eingeschränkt halten. Immer hat sich Energie aus der Zwangsjacke wieder gelöst, und wenn sie nicht freiwillig wieder gelöst wurde, eben mit Gewalt. Mit Krieg, mit sogenannten Katastrophen, Epidemien, was auch immer, der Grund war ein festhalten in der starren Struktur, in Unterdrückung, Zwang.
Derartiges lässt neue Energie überhaupt nicht zu, und wenn es jemand versucht, richtet es sich gegen ihn selbst. Manipulation und Druck und neue Energie sind unvereinbar, wie Feuer und Wasser. Es kann nur eines zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein. Wofür entscheide ich mich ? Neue Energie verlangt nach erlauben, nach frei geben, danach sich entfalten zu dürfen, ohne Kontrolle auszuüben. Ohne es erzwingen zu wollen, das klappt nicht. Anstrengung gehört zur alten Weise zu leben, Anstrengung etwas zu erreichen, und das wird wohl manchen herausfordern, weil für viele nur zählt was Leistung ist. Und nun stimmt das nicht mehr, da hat plötzlich jemand, der etwas „mit links“ macht, einen grandiosen Erfolg, und keiner weiß, wie das denn ging. Er hat es in Freude gemacht, ohne Druck, er hatte keine Absicht dabei, er hat etwas gemacht weil es ihm Spaß macht. Er hat es frei gegeben, er hat es nicht gemacht um damit Geld zu verdienen, sondern um sich Ausdruck zu geben. Und damit alle Schleusen geöffnet das es fließen kann.
Ich könnte auch sagen, die Leistungsgesellschaft hat ausgedient. Neue Energie honoriert Leistung und Anstrengung und Druck nicht. Neue Energie honoriert meine Liebe für mich, völlige Akzeptanz, mein annehmen, meine Freude am Leben, mein Mitgefühl für alles und jeden (was nichts mit helfen wollen zu tun hat, das ist einmischen bei anderen, sondern jeden zu ehren so wie er ist). Und neue Energie honoriert meine Präsenz im Jetzt.


Präsenz im Jetzt

Präsent im Jetzt sein, hier. Nicht in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit. Weder das eine noch das andere sind existent, jetzt. Alles was ist, ist in diesem Moment des Jetzt, und nur da. Das was war, ist vorbei, weg, gewesen, und wenn ich mich damit beschäftige gehe ich aus dem Jetzt heraus, buchstäblich. Es ist nicht nur ein Konzept, sondern Realität, das ich, wenn ich mich mit der Vergangenheit beschäftige, ich HIER nicht anwesend bin. Genau so mit der Zukunft. Wenn ich mich dauernd damit beschäftige, was morgen ist, in einem Monat, in einem Jahr, in meinem Alter, dann bin ich genau so wenig hier. Wenn ich dran denke, ich müsste sparen damit ich später mal.....schwupps, schon bin ich weg, und nicht mehr präsent hier und jetzt. Wenn ich mal wieder damit hadere was damals war, was der oder die mir angetan hat, was gewesen wäre wenn... ich bin weg, nicht hier, ich bin nicht präsent, ich bin in mir selbst nicht zu Hause. Und neue Energie klopft nur dann an die Tür, wenn jemand zu Hause ist, sonst fließt sie vorbei. Warum sollte sie auch wo anklopfen wenn eh keiner da ist.
Auch dies ist eine ganz andere Sichtweise als das, was bisher war. Die ganzen Vorsorgepläne, die Lebensplanung, alles das ist in neuer Energie nicht nur hinfällig, sondern sogar ein Hindernis. Denn ich hab kein Vertrauen ins Leben, kein Vertrauen in mich, kein Vertrauen ins Jetzt. Ich meine ich müsste planen, vorsorgen, für schlechte Zeiten...oh, und da hat die neue Energie schon einen großen Bogen um mich gemacht. Wenn ich immer noch glaube ich bräuchte das alles.....was ist dann wohl die Resonanz? In neuer Energie reicht es aus, im jetzigen Moment zu sein, denn sie ist unerschöpflich, also brauche ich all das Planen nicht, und sie ist vor allem eines: unberechenbar, und zwar wörtlich. Doch sie ist auch immer präsent wenn ich präsent bin, und das bin ich, wenn ich hier bin, in diesem Moment, wenn ich ganz anwesend bin.
Also wofür, bitte, sollte ich dann noch vorsorgen müssen?
So nebenbei – als Beispiel, in eine Versicherung laufen all die Energien von Menschen, die Angst haben, weil ja etwas passieren könnte, also hängt Energie dort zum einen fest, zuweilen über Jahrzehnte, und zum anderen klebt an ihr die Angst – für mich nichts, was erstrebenswert wäre oder woran ich mich beteiligen will.


Den Moment genießen

Nun, und zu diesem präsent sein gehört auch, den Moment bewusst wahrzunehmen und – zu genießen. Denn einer der Pfeiler neuer Energie ist die Freude am Leben, die Freude im Moment, genießen was sich mir bietet. Ob es Sonnenschein ist oder Regen, ich kann beides genießen, und gerade die Abwechslung macht doch den Reiz aus? Bist du schon mal ohne Regenschirm draußen gewesen, durch die Wiesen gegangen, hast gehört wie der Regen auf die Blätter und Blüten fällt, hast wahrgenommen was für ein leiser Zauber das ist? Hast die Tropfen auf der Haut gefühlt? Die Weichheit des Wassers? Es muss ja nicht grad stürmen, doch auch das habe ich immer geliebt, schon als Kind, vor einem Gewitter draußen zu sein, wenn es anfängt so richtig zu stürmen...wundervoll. Und dann reinzulaufen, und drinnen die Sicherheit des Hauses genießen wenn es draußen blitzt und donnert. Die Wärme im Winter, die Kühle im Sommer, oder umgekehrt, ganz wie du willst. Es gibt immer etwas, an dem ich mich freuen kann, wenn ich das will. Wenn ich genießen will, wenn ich es schätze, was ist. Wenn mir der Wind durch die Haare fährt, wenn ich meine Füße ins kühle Wasser halten kann, wenn ich die Erde rieche, den Wald, wenn ich ein Gespräch mit Freunden habe, eine Gesellschaft, die lacht, wenn ich singen kann, wenn ich mich einfach mal mit ner Tasse Kaffee vor dem Fernseher lümmeln kann, es ist egal was. Und zu dieser Freude des Seins im Moment gehört auch, das ich es mir wert bin das Leben zu genießen, das ich mir zugestehe das zu tun, ohne „Gegenleistung“, also ohne zuerst etwas geleistet zu haben, hart gearbeitet zu haben oder dergleichen.
Am einfachsten bzw. effektivsten kann ich das durch eine klare Entscheidung.




Klare Entscheidung

Das Werkzeug der neuen Energie ist weder Druck, noch harte Arbeit, sondern die klare Entscheidung, eine eindeutige Wahl zu treffen. Bewusst, das heißt das ich mir bewusst bin, das ich der Schöpfer meines Lebens bin, das ich die Verantwortung habe, das alles in Resonanz auf mich stattfindet. Wenn mir das bewusst ist, und ich eine Entscheidung treffe, dann ist es so. Dann habe ich auch keine Zweifel, dann habe ich kein bangen, ob es denn so wird. Dann weiß ich es, ich fühle es, und das ist der Punkt. Die Sicherheit die ich in mir fühle wird dann die Resonanz sein.
Wahlen oder Entscheidungen, die nur im Kopf getroffen werden, ohne es als wahr zu fühlen, haben wenig Kraft. Da kann ich wählen wie ich will, wenn im nächsten Moment die Frage auftaucht, ob es denn auch so wird, ob oder wie das klappt, usw., dann wird nicht viel passieren. Das ist der keimende Same, denn ich gleich wieder ausbuddle um nachzuschauen, ob er wächst. Was soll dabei dann wachsen. Es braucht also das Gefühl der Wahrheit, das Gefühl das es so ist, das Vertrauen in mich. Das ich tatsächlich der Schöpfer bin, das kein anderer mir in meine Schöpfung hineinpfuschen kann. Das es nicht in der Macht von anderen liegt, sondern in meiner. Und das ich fähig bin, zu erschaffen. Schwierig ist es auch, wenn ich bestimmte Vorstellungen habe, wie es sein soll, wenn ich Erwartungen habe, in welchem Zeitraum das sein soll, wenn ich überlege, wie es zu mir kommt. Alles das bremst den Fluss der Energie. Ich entscheide, zum Beispiel das ich mein höchstes Potential als Lehrer hier her bringe, und dann vertraue ich darauf, das es sich entfaltet. Das kann in diesem Fall nun bedeuten, das ich einigen Herausforderungen ausgesetzt bin, das ich Ängsten ausgesetzt bin, um in diesen Punkten Klarheit für mich zu erlangen. Das kann heißen, das etwas gar nicht so läuft wie ich es möchte, weil damit mein Vertrauen gefordert ist, wie sehr vertraue ich mir selbst? Lasse ich mich von den scheinbaren Problemen nieder drücken oder nehme ich es an weil ich weiß das es dazu gehört? Weil es zu diesem Prozess gehört, als Lehrer mein Potential hier her zu bringen? Weil es alles angemessen ist. Es ist oft nicht so wie es scheint – (Kryon, die Reise nach Hause). Und wenn ich das alles erlaube, wenn ich mir vertraue in meinen Entscheidungen, Wahlen, dann beginne ich wahrzunehmen welche Ebenen dahinter stehen, immer mehr, welche Schichten da zusammenlaufen, was darin enthalten ist. Darin liegt die Vielfalt des Lebens, das erweitert alles immer mehr.
Auch mein körperliches Befinden kann ich entscheiden, und zwar nicht so, das ich sage, mir geht es jetzt gut – das ist alt. Sondern in dem ich entscheide, ich will dieses oder jenes tun, weil es mir Freude macht, und der Körper wird mitspielen, weil auch er mir dient, so wie alles andere. Kein Gedanke ob ich kann – sondern die Entscheidung, ich will das tun. Die Entscheidung, ich will etwas machen, etwas erfahren, und die Energien richten sich nach dir, weil sie dir dienen. Weil sie dem Schöpfer immer dienen.



Neue Energie -

was für grandiose Schöpfer sind wir, das wir so etwas erschaffen haben !

Eine Energie, die unbegrenzt überall da ist,
wo ich mich liebe, (und damit auch alle anderen liebe),
wo ich jeden sein lasse wie er ist,
wo ich mich der Lebensfreude hingebe,
wo ich das tue, was ich gerne tue, ohne jeden Zwang,
wo ich mich nicht mehr in Systeme stecken lasse, nicht mehr verbiegen lasse.
Wo ich authentisch bin, ursprünglich bin, ich selbst bin.
Wo ich keinem anderen mehr nacheifere, sondern
wo ich freigiebig das, was ich einbringen kann, gebe, das was meine Liebe ist, meine Begabung, meine Freude.
Wo ich mir selbst vertraue, bedingungslos,
Wo ich im Jetzt bin, weil ich weiß, das ich ein unsterbliches Wesen bin, für das Zeit keine Relevanz hat.

Eine Energie,
die keinen Druck mehr zulässt,
die kein Ausnutzen eines anderen mehr zulässt,
die keine Dominanz eines Einzelnen mehr erlaubt auf Kosten anderer,
keine Unterdrückung, keine Verurteilung, keine Ausbeutung und keine Manipulation.
Die ganz einfach nicht greifbar ist, wenn ich alte Spiele hier weiterhin spielen will.
Das Spiel des Opfers, das Spiel der Angst, das Spiel des Unwertes, des Minderwertes und mich klein machens.

Eine Energie, die honoriert, wenn ich meine Größe, mein Sein als Schöpfer annehme, die honoriert wenn ich mich jeden Moment FÜR das Leben entscheide, die honoriert, wenn ich mich für meine Vollkommenheit entscheide.

Vollkommen sein, heißt alles sein, alles was ICH BIN.

Ich behaupte jetzt einmal, es ist die grandioseste Schöpfung, die wir gemacht haben."

Das Urheberrecht an diesem Text  liegt bei Ingrid Konietzny, Burgsiedlung 9, 87527 Sonthofen, email kristallherz@email.de,

 

 

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